FH-Professor

Wer einen Doktortitel erworben hat, über fünf Jahre Berufserfahrung verfügt, drei davon außerhalb der Hochschule, kann sich auch als Dozent an einer Fachhochschule bewerben. Die Chancen auf einen Posten sind gut, gehen doch von den derzeit 12.000 Stelleninhabern jährlich 600 in Pension.

Von Ute Blindert.

Die Voraussetzungen für eine FH-Professur unterscheiden sich je nach Bundesland und werden teilweise auch von den Hochschulen unterschiedlich ausgelegt. In der Regel muss man allerdings den Doktortitel sowie eine mehrjährige Berufstätigkeit, davon drei Jahre außerhalb der Hochschule, vorweisen können. 

Das Gehalt ist im Vergleich mit den in der freien Wirtschaft bezahlten bescheiden: Für eine W2-Professur gibt es 3.260 Euro pro Monat, für eine W3-Professur 4.522 Euro. Doch Geld ist nicht alles und die Hochschulen bieten mit ihren neuen Programmen und Studiengängen zahlreiche interessante Aufgaben.

Im Gegensatz zu den Universitäten und Hochschulen mit acht Stunden Lehrverpflichtung, müssen Fachhochschulprofessoren 18 Stunden unterrichten.



Prüfingenieur

Der Beruf des Prüfingenieurs lässt sich nicht studieren. Ein Maschinenbau-Studium oder auch ein Elektrotechnik-Studium bildet die Grundlage, auf der die 8-monatige Ausbildung, zum Beispiel beim TÜV Rheinland, aufbaut. Inhalt der Ausbildung sind Themen wie Fahrzeug-Reihenuntersuchungen, Verordnungs- und Verwaltungsrecht.

[weiter]

Anwendungstechniker

Die Anwendungstechnik bildet eine wichtige Schnittstelle in der Zusammenarbeit eines Unternehmens mit seinen Kunden. Geht es darum zu klären, ob und wie Kundenwünsche, zum Beispiel in der Automobilindustrie, umgesetzt werden können - und vor allem zu welchen Kosten, helfen die Anwendungstechniker weiter. Sie müssen mit Zahlen umgehen können, daneben aber auch kommunikative Fähigkeiten und technischen Sachverstand mitbringen.

[weiter]
www.zukx.de/orientierung/berufe/fh-professor/
Share 17. März 2010 — Ute Blindert.