Erfahrungen austauschen
Eine gute Möglichkeit ist es, von Anfang an, Augen und Ohren offen zu halten, sich mit anderen Studenten auszutauschen und zuzuhören, wenn diese von ihren Praktika und Erfahrungen berichten .
Vielleicht ergibt sich so ja schon der erste Hinweis, welche Station interessant sein könnte. Eine gute Hilfe kann zum Beispiel squeaker.net sein, eine Studenten-Community, in der Studenten auch von ihren Erfahrungen bei Auslandpraktika berichten.
Hauptarbeit: Recherche
Steht das Wunschziel fest, geht es an die Recherche. Welcher Arbeitgeber kommt für mich in Frage? Wie komme ich an die richtigen Adressen? Zahlreiche große Unternehmen unterhalten eigene Niederlassungen in vielen Ländern. Oft bewirbt man sich direkt vor Ort und nicht bei der Zentrale. Deren Adressen lassen sich oft über die Internetseiten herausfinden.
Auch die Außenhandelskammern können weiterhelfen, sie verfügen über Adressenlisten von Unternehmen am jeweiligen Zielort . Auch bei den Außenhandelskammern selbst lassen sich Praktika absolvieren. Auch die regelmäßige Lektüre der Wirtschaftspresse kann bei der Suche nach einer interessanten Praktikumsstelle weiterhelfen. Ein interessanter Artikel im Handelsblatt oder in der Brand Eins erzählt doch viel mehr über das Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten, und es gibt gleich einen guten Einstiegspunkt für ein Gespräch. Empfehlenswert ist hier neben der Studenten-Community squeaker.net auch XING, auf der sich Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen austauschen. Hier lassen sich direkt Kontakte (virtuell) knüpfen und vielleicht ergibt sich so schon ein erster Ansatz.
Sehr empfehlenswert zur Information ist das Wiki von e-Fellows, in dem Mitglieder von e-Fellows ausführliche Artikel zu den jeweiligen Ländern schreiben. Als sehr lesenswert können wir zum Beispiel die Artikel zu Brasilien und USA empfehlen.
Nächster Schritt: Bewerbung
Mit einer Adresse allein lässt sich ja noch nicht so viel anfangen, es gilt ja eben, das Unternehmen und die Menschen dahinter kennenzulernen. Neben der Recherche in den schon genannten Medien geht es dann im Internet weiter. Über Google lassen sich normalerweise viele zusätzliche Informationen herausfinden. Nun geht es an die eigentliche Bewerbung.
