Studieren in den USA
Die Hochschulen in den USA stehen in Wettbewerb gegeneinander und werden ständig miteinander verglichen. Insgesamt rund 4.180 Hochschulen, davon 1.700 öffentliche und 2.840 private, bemühen sich um die besten Studierenden der Welt. Die privaten Hochschulen können oft eine bessere Ausstattung vorweisen bis hin zu den Spitzeninstitutionen der Ivy-League wie Harvard, Yale, Cornell, Stanford u.a.
Aber auch an den bundesstaatlichen Hochschulen ist die Nähe zu den Professoren größer als Studierende dies hierzulande kennen. Diese Erfahrung kann auch Dominic Schwickert bestätigen: "Die Professoren in Kalifornien zum Beispiel drängen dich geradezu, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Hier ist der Dienstleistungsgedanke viel stärker verinnerlicht: Die Uni ist für Studenten da. Nicht umgekehrt." Er studierte von 2005 bis 2006 an der University of California, Santa Barbara und berät heute Studierwillige über seine Website www.studycalifornia.de .
Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass eine Hochschule akkreditiert ist. Beim DAAD kann man bis zu drei Präferenzen angeben, bei der Fulbright-Kommission bis zu fünf. Auch nur eine Hochschulnennung ist möglich, wenn sich dies fachlich begründen lässt. Ein sehr gangbarer Weg ist sicherlich das Studium an einer Partnerhochschule der eigenen Alma Mater.
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Hohe Studiengebühren
Wegen der hohen Studiengebühren an einer amerikanischen Universität, ist ein Stipendium sinnvoll. Hier können der DAAD und weitere Institutionen weiterhelfen. Meistens lohnt sich auch der Antrag auf Auslands-BAFöG, da hier die Voraussetzungen wesentlich weniger streng sind als beim inländischen Pendant.
Unterteilt ist das Studium in undergraduate (3 bis 4 Jahre) und graduate studies (2 Jahre), die mit dem Bachelor bzw. Master abgeschlossen werden. Das Studienjahr selbst ist in zwei bis vier Abschnitte (terms) unterteilt, also in Semester, Trimester oder quarter und dauert von Ende August/Anfang September bis Mai/Juni.
Der Wissensstand wird regelmäßig überprüft in Klausuren, Hausarbeiten und Projekten, für deutsche Studenten sicher eine Umstellung, die auch Vorteile hat: "Man arbeitet einfach kontinuierlicher und die Endnote ist nicht nur von der Tagesform in der letzten Semesterwoche abhängig," weiß Dominic Schwickert von studycalifornia.de.
Um sich an einer US-Hochschule zu bewerben, benötigt man
den TOEFL-Test (Test of English as a Foreign Language) oder IELTS (International English Language Testing System)
SAT-Test (undergraduate studies)
GRE (Graduate Record Examination)
Am Rand oder als Tipp:
www.ets.org
Die Website der gemeinnützigen Organisation informiert über die verschiedenen Tests, Prüforte, Preise usw.
Empfehlungs- oder Motivationsschreiben sind notwendig
Für die Bewerbung benötigt man außerdem übersetzte und beglaubigte Kopien der bisherigen Zeugnisse sowie häufig Empfehlungs- und Motivationsschreiben. Besonders letzteres ist sehr wichtig und sollte unbedingt ernst genommen werden.
Hat man die Zulassung zu einer Hochschule, muss man sich um die weiteren Formalitäten kümmern, als Visum beantragt man entweder ein J-1- oder ein F-1-Visum.
Tipp:
http://german.germany.usembassy.gov/visa/
Die Website der US-Botschaft informiert verständlich und umfassend über die Formalitäten bei Visa-Anträgen für Studierende
Hat man es dann letztendlich geschafft, kann man sich des besonderen Flairs einer Campus-Uni erfreuen, so wie es auch Dominic Schwickert erlebt hat: "Der Campus funktioniert wie eine eigene Stadt mit Einkaufsmöglichkeiten, Abendveranstaltungen, Cafés, Parks, riesigen Sportanlagen und sogar einer eigenen Feuerwehr. Hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gelebt.“
Tipps für Praktika und Arbeiten in den USA:
Krankenversicherung
Sozialversicherung
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