Die Online-Bewerbung

Zahlreiche Unternehmen bevorzugen inszwischen statt einer klassischen Bewerbungsmappe eine Online-Bewerbung. Für Bewerber wird es so preiswerter, einfacher nicht unbedingt: Schließlich sollten auf die virtuelle Mappe ebensoviel Mühe verwandt werden wie beim klassischen Weg.

Von Ute Blindert.

Grundsätzlich lassen sich bei einer Online-Bewerbung zwei Varianten unterscheiden: 

  1. Sie schicken eine E-Mail an die entsprechende E-Mail-Adresse in der Personalabteilung, idealerweise direkt an Ihren Ansprechpartner.

  2. Sie bewerben sich über die Homepage des Unternehmens über die entsprechenden Bewerbungsformulare.

Unabhängig davon, welche Variante einer Online-Bewerbung Sie gerade bearbeiten müssen, bleiben einige Eckpunkte bestehen. Nur weil die "virtuelle Mappe" schneller zu erstellen und wesentlich günstiger ist, bedeutet das nicht, dass Sie wahllos Bewerbungen verschicken sollten. Auch hier müssen Sie sich im Vorhinein damit auseinandersetzen, was Sie wollen und welche Unternehmen bzw. Stellen für Sie infrage kommen.

Auch online muss sich dem Leser, also in der Regel dem Personalmitarbeiter, schnell erschließen, warum Sie sich gerade bei diesem Unternehmen bewerben.

Lebenslauf und Anschreiben

Erstellen Sie Ihren Lebenslauf und das Anschreiben ebenso sorgfältig und übersichtlich wie bei der klassischen Variante. Das Anschreiben können Sie noch einmal  (vielleicht in einer Kurzversion) in den E-Mail-Text einfügen. 

Bei OpenOffice.org Writer gibt es direkt die Möglichkeit, Texte in pdf umzuwandeln. Wer mit Word oder anderen Schreibprogrammen arbeitet, kann sich im Netz ein kleines Tool herunterladen, das sich FreePDF  ( http://www.freepdfxp.de/freepdf.htm ) nennt. Damit lassen sich über das Druckmenü ganz leicht selbst pdf-Dateien erstellen.

Zeugnisse und andere Nachweise

Ihre Zeugnisse scannen Sie ein bzw. lassen Sie einscannen. Fragen Sie vorher nach dem Preis pro Seite, die Angebote variieren zwischen 1 Euro bis zu 6 Euro pro Seite. Vielleicht lassen Sie sich die pdf-Dateien auch noch in einer kleineren Version mit auf die CD brennen.

Alle Unterlagen in einer Datei

Schicken Sie alle Unterlagen in einer pdf-Datei, das kommt den Personalverantwortlichen der Unternehmen entgegen.  Durchaus auch möglich ist es, dass Sie erst einmal die wichtigsten Zeugnisse und Unterlagen schicken und gleich anbieten, bei Interesse, die restlichen Unterlagen folgen zu lassen.

Auch hier gilt: Wenn Ihre Bewerbung interessant für das Unternehmen ist, wird man Ihnen auch kleinere Fehler gern verzeihen - wahl- und ziellos versandte E-Mails helfen Ihnen dagegen nicht.

Seriöses Auftreten - auch in der Online-Bewerbung

Ein genereller Tipp: arbeiten Sie mit einer seriösen E-Mail-Adresse! Was für Ihre Freunde witzig ist, ist es nicht unbedingt für Ihren künftigen Chef...

Speichern Sie Ihre ausgehenden Nachrichten oder schicken Sie sich Ihre Bewerbung im Bcc: noch einmal zu. Dann behalten Sie den Überblick, wann Sie Ihre Bewerbungen versandt haben. Wenn Sie so gar nichts vom Unternehmen hören, also keine noch so kurze Bestätigung, dann fragen Sie ruhig nach einer Woche nach, ob alles gut angekommen ist. Manche Unternehmen haben famose Firewalls, die keine GMX, Hotmail oder andere webbasierte E-Mail-Adresse durchlassen.

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Der Lebenslauf

Lebenslauf und Anschreiben ergeben zusammen die Visitenkarte, mit der Sie sich bei einem Unternehmen vorstellen. Dabei müssen sich beide sinnvoll ergänzen: Der Lebenslauf stellt Ihren Werdegang prägnant und auf einen Blick dar. Das Anschreiben setzt sinnvolle Highlights und unterstreicht Ihre Motivation.

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www.zukx.de/bewerbung/online-bewerbung/
Share 17. März 2010 — Ute Blindert.