Bewerber in unserem Nachbarland sind in der Regel jünger als deutsche Hochschulabsolventen. Auf Fragen nach dem höheren Einstiegsalter sollte man also vorbereitet sein und mit der größeren Erfahrung punkten.
Das Anschreiben wird nicht wie bei uns üblich, mit dem Computer verfasst. Stattdessen wird der „lettre de présentation“ mit der Hand geschrieben. Allerdings ändert sich das in letzter Zeit zunehmend.
Inhalt des Anschreibens
Länger als eine Seite sollte das Anschreiben nicht sein. Es sollte aus folgenden Bestandteilen aufgebaut sein und in höflicher und zurückhaltender Sprache formuliert sein.
- Absender: Vorname, Name, Adresse, Telefon (links)
- Datum (rechts)
- Adressat (rechts)
- Betreff (links)
- Anrede: „Monsieur,“ „Madame,“ oder „Messieurs,“ (ohne Nennung des Nachnamens)
- Brieftext
- Höflichkeitsformel
- Name und Unterschrift
Folgende Punkte sollten angesprochen werden:
- Grund für den Brief (Stellenanzeige)
- Eignung für den Job
- Hinweis auf den Lebenslauf
- Interesse an einem Vorstellungsgespräch
Der Lebenslauf en français
Oben links stehen die Angaben zur Person (Vorname, NAME, Adresse, Telefon, Nationalität, nicht zwingend Geburtsdatum, Familienstand und Kinder).
Folgende Punkte sind beim Curriculum Vitae in Frankreich wichtig:
- Formation: Franzosen legen sehr viel Wert auf Hochschulnamen. Am besten, Sie können auf die erfolgreiche Teilnahme „Ihrer“ Hochschule bei einem Ranking verweisen. Abschlüsse und Berufsbezeichnungen sollten Sie erklären.
- Langues
- Expérience professionelle
- Divers: Sport, Hobbys und Ehrenämter
Die Reihenfolge selbst kann relativ frei gewählt werden, allerdings sollte die Aufzählung der einzelnen Stationen innerhalb der Punkte dann entweder chronologisch oder eben umgekehrt erfolgen.
Der Lebenslauf muss nicht unterschrieben und datiert werden. Auch Zeugniskopien werden zunächst nicht benötigt. Damit kann man sich auch eine aufwendige Mappe sparen und stattdessen die Unterlagen in einem einfachen Umschlag schicken.
