Die Bewerbungsmappe – welche ist die richtige?

Rot, blau, lila, pink, hellgrün – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, es gibt sie in allen Farben, aus Plastik, Pappe, mit Clip-Verschluss, zum Einschieben, Zuschnappen und und und.

Von Ute Blindert.

Es wird durchaus gern betont, wie wichtig eine ordentliche Mappe für eine erfolgreiche Bewerbung sei - vornehmlich von Mappenherstellern! In der Tat werden Sie heute kaum noch Bewerbungsmappen verschicken, sondern sich meistens per E-Mail oder über Online-Formulare bei Unternehmen direkt bewerben. 

Manche Personaler bedauern das, gefielen Ihnen sorgfältig erstellte Papiere durchaus. Vorgefertige Formulare erleichtern allerdings die Arbeit in den Personalabteilungen ungemein, daher sollten Sie sich nach den Wünschen der Unternehmen richten. 

Wenn Sie aber dennoch eine Mappe verwenden möchten, zum Beispiel zum Präsentieren Ihrer Unterlagen auf einer Jobmesse, dann greifen Sie durchaus selbstbewusst zu Klemm-Mappen, in die Ihre Papiere einfach eingeschoben und dann festgeklemmt werden. Schiebeleisten sind sehr aufwändig - für Sie und die Empfänger. Zwar sehen die aufwendigen Mappen zum Falten recht ansprechend aus. Vorne eingeprägt steht „Bewerbung“ oder „Bewerbungsunterlagen“. Schlägt man die Mappe auf, sieht man den Lebenslauf eingeklemmt obenauf liegen. Der kann aber ebenso in der aufgeschlagenen Mappe auf der linken Seite befestigt werden. In der Mitte befinden sich dann Zeugnisse und Bescheinigungen.

Ja, das hat was, das sieht schön aus. Aber erleichtert es die Arbeit Ihres Gegenübers? Auf den ersten Blick schon. Doch wenn Sie weiter überlegen, weniger. Es sieht vor allem imposant und schön aus, aber auf die Schnelle kann man sich Ihre Unterlagen nicht angucken. Stattdessen muss immer erst geblättert werden. Eine Mappe mit durchsichtigem Deckel zum Einschieben der Blätter erleichtert die schnelle Übersicht und sieht ebenso gut aus. Außerdem sind sie natürlich wesentlich preisgünstiger.



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